{"id":2149,"date":"2017-01-27T23:34:20","date_gmt":"2017-01-27T22:34:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/?page_id=2149"},"modified":"2018-07-21T09:54:16","modified_gmt":"2018-07-21T07:54:16","slug":"aus-untermarchtals-orts-und-klostergeschichte-vor-130-jahren-erwarb-franz-josef-linder-das-ehemalige-schlossgebaeude-fuer-seine-tochter","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/index.php\/aus-untermarchtals-orts-und-klostergeschichte-vor-130-jahren-erwarb-franz-josef-linder-das-ehemalige-schlossgebaeude-fuer-seine-tochter\/","title":{"rendered":"Vor 130 Jahren erwarb Franz Josef Linder das ehemalige Schlo\u00dfgeb\u00e4ude"},"content":{"rendered":"<h3>Aus Untermarchtals Orts- und Klostergeschichte: Vor 130 Jahren erwarb Franz Josef Linder das ehemalige Schlo\u00dfgeb\u00e4ude f\u00fcr seine Tochter<\/h3>\r\n<p>F\u00fcr den Ort Untermarchtal waren die Jahre 1886 und 1887 bemerkenswert. Vor 130 Jahren wurde eine Wende des Besitzes vom ehemaligen Schloss der Freiherren von Speth eingeleitet. 1850 starb der letzte Freiherr Friedrich von Speth ohne m\u00e4nnliche Nachkommen. Seine Witwe Theresia, eine geborene Prinzessin von \u00d6ttingen-Wallerstein, verkaufte das Schloss mit s\u00e4mtlichen Besitztum des Rittergut an \u00c4cker, Wiesen, Wald und Fischerei in der Gr\u00f6\u00dfe von insgesamt 1003 W\u00fcrttembergischen Morgen an Pfarrer Hermann Friedrich Anselm Schuster aus Rottenacker im Wert von 110 000 Gulden. Das ehemalige Rittergut \u2013die Freiherren von Speth waren seit 1442 Besitzer des Dorfes Untermarchtal- waren somit \u00fcber 400 Jahre die Grundherren. Die Besitzer des Schlo\u00dfgutes wechselten dann leider mehrmals. Die Verschleuderung und Zerst\u00fcckelung des Gutes nahm innerhalb von 30 Jahren stark zu. Allein das K\u00f6nigreich W\u00fcrttemberg konnte rund 700 Morgen Wald, besonders im Distrikt Kaltenbuch und Landgericht, erwerben.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"attachment_2154\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2154\" class=\"wp-image-2154 size-full\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/bilder\/IMG_3608.jpg\" width=\"760\" height=\"570\" \/><p id=\"caption-attachment-2154\" class=\"wp-caption-text\">Schloss der Freiherren von Speth und heutiges Haus St. Agnes des Klosters Untermarchtal<\/p><\/div>\r\n\r\n<p>Im Jahre 1884 kam Franz Josef Linder, Kaufmann, B\u00e4cker und Konditor aus Rottweil ins Gespr\u00e4ch als K\u00e4ufer. Herr Linder, hatte sich f\u00fcr seine Tochter Josefine \u2013genannt Schwester Margarita- in Schw\u00e4bisch Gm\u00fcnd f\u00fcr den Kauf eines Gutes dort finanziell beteiligt. In Schw\u00e4bisch Gm\u00fcnd war dann eine bauliche Erweiterung oder Neubau in Erw\u00e4gung gezogen worden. Diese Planung wurde aber zur Seite gelegt. Der Ordensgemeinschaft wurde Anfang der 1880-iger Jahre das ehemalige Schlo\u00dfgut in Untermarchtal zum Kauf angeboten. Kaufmann Linder erwarb dann 1886 das Untermarchtaler Schlo\u00dfgut zum Preis von 28 500 Mark und stellte es der Kongregation der barmherzigen Schwestern zur Verf\u00fcgung. Gro\u00dfe Freude dar\u00fcber herrschte damals in Untermarchtal und Ortspfarrer Leonhard Strahl schreibt dazu in der Pfarrchronik folgendes: \u201eF\u00fcr Untermarchtal war dies ein Tag der Freude und des Segens. Das Schlo\u00df, das Sorgenkind von Ort und Gemeinde Untermarchtal, das seit dem Aussterben der alten Gutsbesitzer, der Freiherren von Speth 1850 eine Reihe wechselnder Besitzer gehabt hatte, ging nun an benannten Herrn Linder \u00fcber, der es der Kongregation der barmherzigen Schwestern in Gm\u00fcnd zur Verf\u00fcgung stellte\u201c. An dem Zuschlag von Herrn Linder hatte der damalige Munderkinger Verwaltungsaktuar Georg Fischer \u2013ein geb\u00fcrtigter Untermarchtaler- einen guten Anteil. Er selber schreibt dar\u00fcber: \u201eHerr Kaufmann Fidel Doll sen. In Munderkingen, ein Jugendfreund von Schlo\u00dfk\u00e4ufer Linder (beide, Linder und Doll waren Kaufmann und Konditor, arbeiteten gemeinsam in Stra\u00dfburg und kannten so den dort ans\u00e4ssigen Orden der Vinzentinerinnen) Anmerkung der Red., \u00fcbersandte mir am n\u00e4chstfolgenden Tage des Kaufes in aller Fr\u00fche ein Brieflein zu , dessen kurzen Inhalts: \u201eGuten Morgen Herr Fischer, Herr Linder hat Schlo\u00df Untermarchtal gekauft.\u201c Ich wu\u00dfte nur zu genau, was dies zu bedeuten hatte. Seit Jahren war es mein eifrigstes Bestreben, das \u201eSchlo\u00df meiner Heimatgemeinde in den H\u00e4nden der Kongregation der barmherzigen Schwestern in Gm\u00fcnd\u201c zu wissen. Wohlerw\u00fcrdige Generaloberin Arkadia Scholl und hochw\u00fcrdiger Herr Superior Josef Eisenbarth standen der Sache wohlwollend gegen\u00fcber und es w\u00e4re wohl eher ein Kauf zustande gekommen, wenn das das Kloster die Mittel und Wege dazu gefunden h\u00e4tte.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"attachment_2155\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2155\" class=\"wp-image-2155 size-full\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/bilder\/IMG_3622.jpg\" width=\"760\" height=\"570\" \/><p id=\"caption-attachment-2155\" class=\"wp-caption-text\">Bild zeigt \u00fcber dem Hauptportal des Schlo\u00dfes das Allianzwappen der Adelsh\u00e4user derer von Speth zu Untermarchtal (links) und das Wappen des F\u00fcrstenhauses \u00d6ttingen-Wallerstein (rechts) als Wappen der F\u00fcrstprinzessin Theresia von \u00d6ttingen-Wallerstein und Ehefrau des letzten Freiherren von Untermarchtal<\/p><\/div>\r\n\r\n<p>Die Chronik des Klosters und der Pfarrei beschreibt dann ab dem Jahre 1887 den Aufzug der ersten Schwestern und kl\u00f6sterlichen Bewohnerinnen des Schlo\u00df mit folgenden Worten: \u201eEin sehr erfreuliches Jahr war 1887 f\u00fcr das Schlo\u00df Untermarchtal. Am Donnerstag, 13. Januar, mittags mit dem 12-Uhr-Zug trafen die ersten kl\u00f6sterlichen Bewohnerinnen ein; Schwester Fulgentia mit 6 Dienstm\u00e4dchen. Ende Januar hatten diesselben das ger\u00e4umige Schlo\u00df trotz aller H\u00e4rten des Winters in wohnlichen Stand gesetzt, gereinigt und Sch\u00e4den ausgebessert. Am 30 Januar zogen 2 weitere Bewohnerinnen auf. Am 22. Februar 1887 nahm Schlo\u00dfbesitzer Linder Besitz vom Schlo\u00df und Wohnung daselbst. Eine Erl\u00f6sung aus vielerlei Mi\u00dfhelligkeiten war es endlich, als Herr Linder diesen Besitz \u00fcbernahm. Zur Erinnerung und \u201eGr\u00fcndung\u201c an diese denkw\u00fcrdige Zeit wurde am 7. Mai 1887 die Linder-Linde gesetzt, an der nord\u00f6stlichen Ecke des oberen Schlo\u00dfgartens. Anmerkung der Red.: Diese Linde gibt es nicht mehr. Als eine Linde im Jahr 2008 anl\u00e4\u00dflich der Donau-Br\u00fcckeneinweihung bei der Br\u00fccke neu gesetzt wurde, erinnerte Generaloberin Schwester Marieluise Metzger an die damalige Lindenpflanzung.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"attachment_2156\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2156\" class=\"wp-image-2156 size-full\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/bilder\/IMG_4441.jpg\" width=\"570\" height=\"760\" \/><p id=\"caption-attachment-2156\" class=\"wp-caption-text\">Marienstatue an der Aussenwand vom Verwaltungsgeb\u00e4ude St. Maria im oberen Schlosshof<\/p><\/div>\r\n\r\n<p>Eine Beschreibung des Schlo\u00df Jahre zuvor weist folgenden Bauumfang auf: Das Schlo\u00df wurde von 1573-76 von Freiherr Johann Ulrich von Speth und seiner Gemahlin Ursula Spethin von Uttenheim im Sp\u00e4t-Renaissance-Stil erbaut. Im 18. Jahrhundert im barocken Stil umgebaut. Der dreigeschossige Hauptbau mit Eckerkern, hohen Mittelgiebel und Satteldach. Die Stuckaturen im Flur und in der Beletage sind 1711 entstanden und stellen ein ausgedehntes allegorisches Programm dar. Dies war die Zeit, als die Freifrau Barbara Theresia von Speth geb. Baronin von Schad, Mittelbiberach, den Freiherr Adam Bernhard von Speth zu Untermarchtal ehelichte. Anfang des 19. Jahrhundert erst wurde der Gro\u00dfe Saal ausgestattet mit Tapeten mit Bilder der \u00f6tingischen Schl\u00f6sser Baldern, Maihingen, Wallerstein und \u00d6ttingen. Diese Darstellungen war der Wunsch von Ehefrau Theresia Prinzessin zu \u00d6ttingen-Wallerstein mit Ehemann Freiherr Friedrich von Speth, letzter Freiherr von Untermarchtal, gestorben 1850. Das Allianzwappen derer von Speth und der F\u00fcrsten von \u00d6ttingen-Wallerstein \u00fcber dem Hauptportal verdeutlicht diese Vereinigung. Der Schlo\u00dfbau weist im untersten Stock 3 heizbare Zimmer, 1 Kapelle, K\u00fcche, 2 Gew\u00f6lbe auf. Der Augang zum mittleren Stockist mit einem Ballustergel\u00e4nder gebaut. Im mittleren Stock 2 heizbare Zimmer und 4 Alcoven. Im oberen Stock 1 Billardzimmer, 4 heizbare Zimmer und 4 Kammern. Unterm Satteldach 2 Kammern und 2 Fruchtb\u00f6den mit 3 B\u00fchnen. Unter der Erde 1 gro\u00dfer Weinkeller sowie 4 andere Keller. Es hei\u00dft dann weiter: Insbesondere die mittlere Etage ist sehr geschmackvoll gebaut und h\u00fcbsch tapeziert.Das Gesamtgeb\u00e4ude ist pr\u00e4gend f\u00fcr den ganzen Ort. Das herrliche Ritterschlo\u00df f\u00fchrt jetzt den Klosternamen \u201eSankt Agnes\u201c. Eine grundlegende Renovierung in j\u00fcngster Zeit wurde von 1982 bis 1986 von der Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern e.V. in enger Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt Baden-W\u00fcrttemberg durchgef\u00fchrt. Nach der Pfarrkirche St. Andreas \u2013erbaut 1465 als \u201eKapelle auf dem Berg\u201c- ist das Schlo\u00df das zweit\u00e4lteste Geb\u00e4ude im Ort Untermarchtal.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"attachment_2157\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2157\" class=\"wp-image-2157 size-full\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/bilder\/IMG_5504.jpg\" width=\"760\" height=\"570\" \/><p id=\"caption-attachment-2157\" class=\"wp-caption-text\">\u00d6lgem\u00e4lde von Bernhard Baur Jahr 1835 mit Ansicht Dorf, Schlo\u00df mit Nebengeb\u00e4uden, Pfarrkirche St. Andreas<\/p><\/div>\r\n\r\n<p>Noch einige Anmerkungen zum Stifter, Franz Josef Linder aus Rottweil. Nach dem Kauf des Schlo\u00dfes samt Anlagen im Jahre 1886 bewohnte er das Schlo\u00df ab Februar 1887. Nach dem Tod seiner Frau Antonie 1886 hielt in Rottweil nichts mehr und er zog zu seiner zweitgeborenen Tochter Josefine \u2013jetzt Schwester Margarita- nach Untermarchtal. Er war zu diesem Zeitpunkt bereits Bevollm\u00e4chtigter des Mutterhaus, damals noch in Gm\u00fcnd und war dann auch kaufm\u00e4nnischer Bevollm\u00e4chtigter vor Ort in Untermarchtal. Er begleitete alle wichtigen Bauma\u00dfnahmen, stellte Bauantr\u00e4ge wie zum Beispiel f\u00fcr den Neubau St. Barbara, Renovierung des Backhaus, Waschhaus, K\u00fcche und anderes. Im Schlo\u00df hatte Herr Linder Wohnung bis zu seinem Tod im Jahre 1897. Seine letzte Ruhest\u00e4tte ist auf dem Klosterfriedhof. Seine Tochter Josefine \u2013jetzt Schwester Margarita- war von 1893 bis 1918 Generaloberin der Untermarchtaler Vinzenschwestern. In dieser Zeit hat sich aus dem ehemaligen Schlo\u00dfgut eine Gesamtkklosteranlage entwickelt. Zu dieser Zeit war Josef Eisenbarth Superior. In seine Amtszeit von 1878 bis 1898 (bis zu seinem Tod im Jahre 1912 war Eisenbarth Ehrensuperior) fielen der Ankauf vom Veitenhof neben der Kloster sowie 3 weiteren zum Kauf angebotene landwirtschaftliche Anwesen im Dorf. Darunter war das Anwesen der Adlerwirtschaft \u2013heute Haus St. Josef- samt landwirtschaftliche Fl\u00e4chen im Jahr 1905. Er verstand die Kunst, vielfach T\u00fcren zu \u00f6ffnen zu Gunsten der N\u00f6te seiner aufw\u00e4rtsstrebenden Anstalten. Auch war die Erweiterung des bis 1898 nicht stattlichen Baghnhof Untermarchtal mit seiner Vermittlung zu verdanken.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"attachment_2158\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2158\" class=\"wp-image-2158 size-full\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/bilder\/IMG_5508.jpg\" width=\"760\" height=\"570\" \/><p id=\"caption-attachment-2158\" class=\"wp-caption-text\">\u00d6lgem\u00e4lde von unbek. K\u00fcnstler um 1800 und zeigt das Schlo\u00df der Freiherren von Speth, die Pfarrkirche St. Andreas und Dorfgeb\u00e4ude<\/p><\/div>\r\n\r\n<p>Eine f\u00fcr die Verlegung des Mutterhaus wichtige Schwester der barmherzigen Schwestern von Gm\u00fcnd nach Untermarchtal im Jahre 1891 war die 3. Generaloberin Schwester Margarita Linder. Die \u00dcbersiedlung des Mutterhaus und der Verwaltung von Gm\u00fcnd nach Untermarchtal begann 1891 und wurde juristisch1892 abgeschlossen. Zun\u00e4chst im Jahre 1886 war noch Schwester Arcadia Scholl 1888 Generaloberin. Sie war noch im Mutterhaus in Stra\u00dfburg t\u00e4tig. Dann wurde sie mit der Neugr\u00fcndung im Schwabenland und zwar in Gm\u00fcnd vom damaligen Bischof Josef von Lipp beauftragt und ernannt worden. Generaloberin Arcadia legte dann 1888 ihr Amt nieder und es folgte ihre Nachfolgerin Schwester Magdalena Kn\u00f6dler von 1888 bis 1893. In deren Amtszeit fiel die Er\u00f6ffnung des Stuttgarter Marienhospital 1890. Dann folgte ihr Schwester Margarita Linder als Generaloberin. Seit ihrem Klostereintritt 1867 war Schwester Margarita an vielen Stellen des Ordens mit verantwortungsvollen Posten beauftragt. So in der Krankenpflege, Kinderschulen, Industrieschulen und sie war eine gute Stickerin. Ihre Vorvorg\u00e4ngerin Generaloberin Arcadia berief sie 1876 ins Schreibzimmer und war gleichzeitig ihre Assistenzschwester. Kaufm\u00e4nnische Aufgaben lagen ihr auch, hatte sie doch von ihrem Vater einiges gelernt. Die Untermarchtaler Hauptstra\u00dfe ab der Donaubr\u00fccke Richtung Obermarchtal tr\u00e4gt den Namen der damaligen Generaloberin und hei\u00dft \u201eMargarita-Linder Stra\u00dfe\u201c. In ihre Amtszeit kam der Bau der Rosenkranzkirche 1908\/09. Zuvor im Jahre 1903 wurde mit dem Bau und Grundsteinlegung von \u201eMaria Hilf\u201c begonnen. Das Bildst\u00f6cklein dort in der N\u00e4he wurde mit dem Maria-Hilfbild eingeweiht und erinnerte heute noch an diesen Baubeginn. Ebenfalls erbaut und erweitert wurden der Gutshof St. Veit, das Noviziatsgeb\u00e4ude St. Vinzenz und das Exerzitienhaus St. Ignaz. Zum Beispiel traten 1905 113 Kandidatinnen in das Kloster Untermarchtal ein. Die Aufgaben des Klosters wuchsen stetig an. Im Jahre 1915 wurde die neue Kapelle zum Guten Hirten eingeweiht. Viele ausw\u00e4rtige Krankenstationen in der Di\u00f6zese wurden von Schwestern betreut. Im ersten und auch im zweiten Weltkrieg wurde im Kloster jeweils ein Lazarett f\u00fcr Kriegsverwundete eingerichtet. Schwestern begleiteten Sanit\u00e4tsz\u00fcge Richtung Frankreich. Insgesamt sind Kriegsleistungen von \u00fcber 300 Schwestern vermerkt.. In Untermarchtal wurdennach 1919 32 Fl\u00fcchtlinge und Angeh\u00f6rige von Kriegerfamilien aufgenommen und 3 bis 4 Jahre unentgeltlich verpflegt. Zum Schluss sei noch erw\u00e4hnt und dies ist sehr interessant und h\u00e4lt den historischen Vergleichen und der Gegenwart stand: In fr\u00fcherer Zeit stand im oberen Schlo\u00dfhof ein Brunnen und dieser trug eine Palme als Wahrzeuichen, \u00fcbrigens wie am Stuttgarter und Ludwigsburger Schloss, das Wahrzeichen von Graf Eberhard im Bart. Dessen Wahlspruch hie\u00df \u201eAttempto\u201c-Ich wag`s ! Dieses Wagnis passt zum damaligen Aufbruch der Barmherzigen Schwestern, die ihr Mutterhaus 1887, also vor 130 Jahren, nach Untermarchtal verlegten. Dies insgesamt ist ein Gedenken wert.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"attachment_2166\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2166\" class=\"wp-image-2166 size-full\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/bilder\/IMG_5527.jpg\" width=\"760\" height=\"570\" \/><p id=\"caption-attachment-2166\" class=\"wp-caption-text\">Schlossk\u00e4ufer Franz Josef Linder und seiner Tochter, Schwester und damalige Generaloberin Margarita Linde<\/p><\/div>\r\n\r\n<p>Literatur-Quellen: Buch: \u201eDie Schwestern des hl. Vinzenz von Paul\u201c. Bild- und Textband Alb-Donau-Kreis. In der Heimat \u2013 Donaubote. Heimatbuch Untermarchtal. Schl\u00f6sser in Oberschwaben und Der k\u00fcrzeste Weg zu Gott f\u00fchrt \u00fcber den N\u00e4chsten.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Untermarchtals Orts- und Klostergeschichte: Vor 130 Jahren erwarb Franz Josef Linder das ehemalige Schlo\u00dfgeb\u00e4ude f\u00fcr seine Tochter F\u00fcr den Ort Untermarchtal waren die Jahre 1886 und 1887 bemerkenswert. 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