{"id":2466,"date":"2017-10-31T22:08:45","date_gmt":"2017-10-31T21:08:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/?page_id=2466"},"modified":"2018-10-18T23:00:42","modified_gmt":"2018-10-18T21:00:42","slug":"750_jahre_untermarchtal","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/index.php\/750_jahre_untermarchtal\/","title":{"rendered":"750 Jahre Untermarchtal - Jubil\u00e4um"},"content":{"rendered":"Dorf und Gemeinde Untermarchtal von 1267 \u2013 2017 \u2013 Ein geschichtlich-historischer R\u00fcckblick<\/h3>\r\n<p>Untermarchtal (hi) Die fundierte Geschichte des Ortes, seine Lage und die Herkunft des Ortsnamens dienen zun\u00e4chst mit erforderlichen Erkl\u00e4rungen zur \u00dcbersicht einer \u00fcber mehrere Jahrhunderte andauernden Ortsgeschichte. Untermarchtal liegt, gemessen am Wasserspiegel der Donau im Schnitt 507 Meter in Meeresh\u00f6he und Normalnull. Die Donau flie\u00dft mitten durch das Dorf und dieser Umstand ist Einzigartigkeit in der Region Ehingen. Bei allen anderen Orten liegen die Orte im Donautal (so in der Oberamts-Beschreibung von 1826). Rechts der Donau sind die B\u00f6den mehr aus Lehm-L\u00f6\u00df und links der Donau sind die B\u00f6den leichter und es finden sich Jura-Massenkalke und wei\u00dfer Jura. Brandungsfelsen des Jurameer sieht man auf beiden Donauseiten. So die Beschreibung des Oberamtes Ehingen aus dem Jahre 1826. Die Donau hier ist ortspr\u00e4gend mit zwei Br\u00fccken\u00fcberg\u00e4ngen. Doch lange zuvor Br\u00fccken gebaut wurden, war im Dorf etwas oberhalb der heutigen Ortsdonaubr\u00fccke eine langgezogene Furt durch den Flu\u00df und dies schon zur R\u00f6merzeit und auch schon vorher. Erst im fr\u00fchen Mittelalter und der Zeit vor 750 Jahren werden Br\u00fccken \u00fcber die Donau geschlagen. Diese mu\u00dften aber unz\u00e4hlige Mal wegen Hochwasserfluten erneuert werden. Dazu war viel Holz notwendig und um den Holzschlage gab es immer wieder Streitigkeiten der Besitzer. Dazu sp\u00e4ter in der Geschichte.\r\nNach der Zeit der R\u00f6mer vor knapp Zweitausend Jahren, kam nach der V\u00f6lkerwanderungsepoche die Zeit der Merowinger, Alemannen und Franken die in unsere Landschaft ansiedelten. Es bildeten sich Gaugrafschaften und unsere Gegend war die Folkoltsbar und das Erchgau. Hier waren die Gr\u00fcnder die Alaholfinger und deren Huntarenverb\u00e4nde. Daraus entstanden schon die Ortsnamen. Untermarchtal mit dem \u201emar\u201c, \u201emarka\u201c oder \u201eMarh\u201c lie\u00df einen Grenzort oder Grenztal oder bei \u201eMarh\u201c nach dem mittelhochdeutschen als \u201eM\u00e4hre\u201cdie Siedlung als Pferdetal erkennbar. Die Ortsnamen von Emerkingen oder fr\u00fcher \u201eAnmarkingen\u201c wie auch bei Emeringen gleich Emaringen, sind Namensverwandt.\r\nBei den Stra\u00dfen und Wegen war urspr\u00fcnglich die wichtige Verbindung mit der Heerstra\u00dfe \u2013auch \u201eVia Regia\u201c genannt- diese zur Zeit der R\u00f6mer. Der Verlauf war etwa der heutigen B 311. Sp\u00e4ter im 18. Jahrhundert wurde diese Stra\u00dfe zur \u201eDauphinstra\u00dfe\u201c wobei dies der Nutzung der Prinzessin Antoinette von \u00d6sterreich im Jahre 1770 bei der Fahrt nach Frankreich mit Aufenthalt im Kloster Obermarchtal, zugrunde gelegt wird. Die Prinzessin verheiratete sich mit Ludwig XVI von Frankreich und die Verbindung endete dann ungl\u00fccklich in der Franz\u00f6sischen Revolution.\r\nAnfang des 13. Jahrhundert war Untermarchtal im Besitz der Grafen von Veringen, danach des Edelherren Albrecht von Steusslingen unter Vergabe von Lehen durch den Herzog von der Teck, einer Seiten linie der Z\u00e4hringer und der Grafen von Berg. Im Staatsarchiv Sigmaringen, dem Gemerallandesarchiv Karlsruhe, im Stadtarchiv Ehingen sowie in der \u201ePflummern\u00b4schen Chronik\u201c findet man Abdrucke dieser Urkunden aus den Jahren 1267 und 1299 und wir ver\u00f6ffentlichen hier sowie auch in der \u201eHeimatgeschichte eines oberschw\u00e4bischen Dorfes Untermarchtal\u201c den \u00dcbersetzungstext. Dabei bekundet Edelherr Albrecht von Steusslingen unter \u201egestabeten Eid\u201c, dass er dem Koster Marchtal Schadernsersatz f\u00fcr zu Unrecht genommenes Holz und die Verletzung von Weiderechten gesteht und dies 20 Mark Silber als Strafsumme anerkennt. Dies nach Ermessen des Probstes Konrad I und dass die Br\u00fccke f\u00fcr Klosterleut zug\u00e4nglich sei. Damit die erste Erw\u00e4hnung einer Br\u00fccke. Die Zeugen dieser Urkunde waren Pfaff Gerund, der Amann von Ehingen, der Raiger, das Aicher von Schmiechen, der Abt von Blaubeuren, der Stocher von Ulm, der \u201eGehirne\u201c von Ehingen und der Amann von Munderkingen.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"attachment_2476\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2476\" class=\"wp-image-2476 size-full\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/bilder\/IMG_8109.jpg\" alt=\"\" width=\"760\" height=\"570\" \/><p id=\"caption-attachment-2476\" class=\"wp-caption-text\">Urkundentext von 1267 \u00fcber Albrecht von Steusslingen, \u201eSchedel\u201c genannt vom Staatsarchiv Sigmaringen<\/p><\/div>\r\n\r\n<p>In den ersten Urkunden von 1267 wird der Lehensbesitzer Albrecht \u201eder Sch\u00e4del\u201c von Steusslingen und seinem \u201emin Dorf zue Martel\u201c erw\u00e4hnt und damit in den Urkunden des Reichsstift Obermarchtal, der \u201eDocumenta Suevia 5\u201c enthalten. In weiteren Schriften wurde \u201eNidrenmartel\u201c schon im Jahre 1100 aufgef\u00fchrt.<\/p>\r\n\r\n<h3>Im Folgenden wird eine chronologische Beschreibung wichtiger Geschichtsdaten und Ereignisse des Dorfes aufgezeigt.<\/h3>\r\n\r\n<p>Im Jahre 1267 war im Kloster Obermarchtal Probst Konrad I. Bischof von Konstanz ist Eberhard II von Waldburg. Eine kaiserlose Zeit herrschte vor und Richard von Cornwall entstammte einer englischen Nebenlinie und hatte nur den Titel \u201eK\u00f6nig\u201c. Deutscher Kaiser ab 1273 wird Rudolf von Habsburg. In W\u00fcrttemberg herrschte Graf Ulrich II. Im Jahre 1285 verkaufen und belehen die Herzoge Konrad und Hermann von der Teck Wiesen im Kreuth bei der Burg Martel an den Edlen Albert von Steusslingen, genannt Schedel, und Eglolf seinem Sohn \u201ein minem Dorf zue Marthal\u201c f\u00fcr 73 Heller. Probst Berchtholdus I von Marchtal hat aber das Recht auf das Lehen. Als \u201eBurg, Schloss und Dorf\u201c ist die Burgsiedlung im Denketwald (Sch\u00f6pple) Richtung Munderkingen gemeint.<\/p>\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2473\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/bilder\/IMG_8070.jpg\" alt=\"\" width=\"760\" height=\"570\" \/>\r\n\r\n<div id=\"attachment_2474\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2474\" class=\"wp-image-2474 size-full\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/bilder\/IMG_8073.jpg\" alt=\"\" width=\"760\" height=\"570\" \/><p id=\"caption-attachment-2474\" class=\"wp-caption-text\">Kernbereiche der \u201eDenket-Burg\" und Reste vom ehemaligen Burggraben deutlich sichtbar<\/p><\/div>\r\n\r\n<p>Dort findet man heute noch deutlich den Burggraben vor und die Stelle des Kernbereich der Burg . Im Jahr 1296 verkaufen Albert und Eglolf von Steusslingen 20 Jauchert \u00c4cker im Wolfgalgen und Bendelesh\u00fcble an die Chorherren des Klosters Marchtal. Wolfgalgen ist auch heute im Jahr 2017 ein Gewannteil von \u00c4cker und Wiesen teils auf Unter- oder Obermarchtaler Markung. Im Jahre 1387 auf 1388 wechselt der Inhaber der Burg und Schlo\u00df zur Nidren Marchtal von den Edelherren von Steusslingen zu den Herren von Stain zu Rechtenstein. Die Burg und das Schlo\u00df im Denketwald war zu jener Zeit wahrscheinlich schon zerst\u00f6rt oder nur noch als Ruine vorhanden.<\/p>\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2471\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/bilder\/IMG_8022.jpg\" alt=\"\" width=\"760\" height=\"570\" \/>\r\n\r\n<div id=\"attachment_2469\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2469\" class=\"wp-image-2469 size-full\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/bilder\/IMG_8019.jpg\" alt=\"\" width=\"760\" height=\"570\" \/><p id=\"caption-attachment-2469\" class=\"wp-caption-text\">Urkunde von 1299 mit Siegel des Albrecht von Steusslingen sowie Zeichnung der fr\u00fchen Burganlage oder auch \u201eAltes Schloss\u201c genannt vor dem Denketfels-Sporn. Unten abgebildet: Die original Gr\u00fcndungsurkunde aus dem Jahre 1267 aus dem Staatsarchiv Sigmaringen.<\/p><\/div>\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/bilder\/Original_Urkunde.jpg\" alt=\"\" width=\"604\" height=\"760\" class=\"alignnone size-full wp-image-2859\" \/>\r\n\r\n<p>1442 verkaufen die Herren von Stain das Dorf zu Martel dem Freiherren und Ritter Dietrich von Speth zu Ehestetten. Damit wird eine \u00fcber 400j\u00e4hrige Epoche der Grundherrschaft derer von Speth zu Untermarchtal und Zwiefaltendorf eingeleitet. Dietrich von Speth erbaute 1465 die Kirche oder Kapelle \u201eauf dem Berg\u201c und eine Burg unterhalb der heutigen Pfarrkirche. Diese Burg mit Kirche und das Dorf Untermarchtal fielen der Brandschatzung und Pl\u00fcnderung des eifers\u00fcchtigen Herzogs Ulrich von W\u00fcrttemberg 1517 zum Opfer.<\/p>\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2472\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/bilder\/IMG_8025.jpg\" alt=\"\" width=\"760\" height=\"584\" \/>\r\n\r\n<p>1536: Die Zehntscheuer wird im Lagerbuch von Herzog Ulrich von W\u00fcrttemberg als \u201eFreiburger Universit\u00e4tszehntscheuer\u201c aufgef\u00fchrt. Die Universit\u00e4t erhielt einen Teil des aufgeteilten Zehnten. 1492 berichtet der Marchtaler Klosterchronist von der Entdeckung Amerikas durch Christophorus Columbus als dem \u201e4 Welttheil\u201c. Zwist im Jahr 1492 zwischen dem Ritter Konrad von Speth zu Untermarchtal mit dem Marchtaler Abt Simon G\u00f6tz und Freiherren von Gundelfingen zu Neufrach wegen Donau-Br\u00fcckennutzung.\r\n1573-1576 erbaut Johann Ulrich Freiherr von Speth zu Untermarchtal im Renaissancestil das heutige stehende Schlo\u00df und Klostergeb\u00e4ude St. Agnes.<\/p>\r\n\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2468\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/bilder\/IMG_6548.jpg\" alt=\"\" width=\"760\" height=\"570\" \/>\r\n\r\n<p>Ulrich von Speth zu Untermarchtal verklagt 1589 das Kloster Obermarchtal bei der Regierung zu Innsbruck wegen Verweigerung des Holzes zum Bau der Donaubr\u00fccke an. Johann Christoph Schenk zu Staufenberg, Doktor der Rechte, sowie B\u00fcrgermeister Martin Kircher aus Munderkingen stellen einen Vergleich her. K\u00fcnftig d\u00fcrfen die Bewohner der \u201eMarchtaler Klosterterritoriumsorte\u201c wie Kirchbierlingen und (Schmal)-Stetten die Br\u00fccke ohne Zoll benutzen. Doch das Kloster Obermarchtal mu\u00df 535 Gulden bezahlen. Im Jahre 1600 wird Jakob Hess von G\u00fctelhofen, einem heutigen kirchlichen Filialort von Untermarchtal, zum 11. Abt des Pr\u00e4montratenserkloster Marchtal gew\u00e4hlt. 1613 erbaut Ulrich von Speth zu Untermarchtal die Dorfkirche Sankt Andreas im barocken Stil wieder auf und zwar in der Gr\u00f6\u00dfe wie diese heute besteht. An der Innenschiffseite Epitaph derer von Speth umgeben mit Wappen derer von Speth-Zwiefalten, Ulm-Erbach, Weichs, Lichtenstein, Schad-Mittelbiberach, Freyberg-Eisenberg, Wulfen und Sirgenstein. Bekr\u00f6nt mit dem Allianzwappen Speth.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"attachment_2475\" style=\"width: 595px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2475\" class=\"wp-image-2475 size-full\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-untermarchtal.de\/bilder\/IMG_8075.jpg\" alt=\"\" width=\"585\" height=\"760\" \/><p id=\"caption-attachment-2475\" class=\"wp-caption-text\">Gemeindewappen von Untermarchtal mit den 3 von links nach rechts aufsteigenden silbernen Wolfss\u00e4gen auf blauem Grund<\/p><\/div>\r\n\r\n<p>Im Chor der Kirche unter dem Altar befindet sich die \u201eSpeth\u00b4sche Gruft\u201c mit m\u00f6glichem Zugang nur von der Aussenseite und birgt mehrere S\u00e4rge der Familie von Speth aus Blei.\r\n1660 wird der Untermarchtaler Gottfried Dorner zum 14. Abt des Klosters Marchtal gew\u00e4hlt. 1747 letzte Hexenverbrennung durch die Vogtei Obermarchtal. 1749: Wieder Streit des Barons Franz von Speth zu Untermarchtal mit dem Abt Edmund II von Marchtal. Ursache war ein nicht zugelassener Holzeinschlag in der Wagenhalde Richtung Obermarchtal, das als Lehen \u00d6sterreichs dem Baron geh\u00f6rt. Das Kloster Marchtal w\u00e4hnte sich zun\u00e4chst im Recht als Besitzer. Doch die Regierung in Innsbruck und Wien bestrafte den Abt wegen Hoheitsverletzung zu Schadensersatz in \u201ebetr\u00e4chtlicher Summe\u201c.\r\n1770 dann die Durchfahrt auf der \u201eDauphinstra\u00dfe\u201c der \u00f6sterreichischen Prinzessin Antoinette nach Paris.\r\n1809 wird in Untermarchtal erstmals von einer L\u00f6schmannschaft der Feuerwehr berichtet. 1817 gro\u00dfe Hungersnot im ganzen Lande. \r\n1830 gr\u00fcndet Baron Friedrich von Speth als Patronatsherr unsere Pfarrei St. Andreas unter gleichzeitiger Losl\u00f6sung der bisherigen Pfarreizugeh\u00f6rigkeit nach Neuburg St. Michael. 1839 und 1843: Zwei gro\u00dfe Ungkl\u00fccksf\u00e4lle im Ort: Am Sylvestertag 1839 ertrinken im Donauhochwasser 2 Frauen. 1843 werden in der Sandgrube \u201eauf der H\u00f6ll\u201c 3 Personen, davon 2 Kinder, versch\u00fcttet und sterben. Georg Zirn, Bauer, Land- und Gastwirt sowie w\u00fcrttembergischer Landj\u00e4ger, Sohn von Hirschwirt Johann Georg Zirn, Braumeister vom Gasthaus \u201eHirsch\u201c und Bruder des Dr. Tiber Zirn, Rechtskonsulent der Freiherren von Speth, wird in die Deutsche Revolution der Jahre 1848\/49 verwickelt. Inzwischen \u201eKronenwirt\u201c in Munderkingen, heiratete Georg Zirn die Witwe mit 5 Kinder des verstorbenen Kronenwirt und war Obmann des B\u00fcrgerausschuss der Stadt Munderkingen. Im Juni 1849 fl\u00fcchtete der stets sozial eingestellte Zirn wegen drohender Verhaftung in die Schweiz. Im September 1849 kam er in die Heimat zur\u00fcck wurde aber gleich verhaftet und auf dem Hohenasperg inhaftiert. Nach vielen Verh\u00f6ren und Zahlung einer Kaution kam er zu Weihnachten 1849 frei. Es hei\u00dft dann in der Munderkinger Chronik: Die Revolution hat in gesch\u00fcttelt aber nicht gebrochen.\r\nIm Jahr 1850 stirbt der letzte Freiherr Friedrich von Speth zu Untermarchtal auf seinem Schloss. 1851 wird der Br\u00fcckenzoll aufgehoben und die Baulast liegt bei der Gemeinde. 1853 verkauft die Witwe Freiin zu Speth und Prinzessin zu \u00d6ttingen-Wallerstein, Theresia, das Speth`sche Rittergut an Pfarrer Hermann Anselm Friedrich Schuster aus Rottenacker f\u00fcr 110 000 Gulden. 1854: Auswanderung nach Nordamerika mehrerer B\u00fcrger von Untermarchtal. Die Namen derer sind: Johann Georg Fundel mit Frau und den S\u00f6hnen Xaver und Konrad, dann Theresia Munding von hier und Math\u00e4us Fa\u00dfnacht aus G\u00fctelhofen.\r\n1868 Im Juli des Jahres Baubeginn der Eisenbahn auf Markung Untermarchtal in der \u201eBodenl\u00f6se-Hagenwiese\u201c (bei der Altlache). Bauleiter ist Joseph von Schlierholz, ein Biberacher Eisenbahnbau-Pionier im K\u00f6nigreichg W\u00fcrttemberg. 1869 Baubeginn der Station Untermarchtal zun\u00e4chst als Bahnwarthaus. 1898\/99 Erweiterung zum Bahnhof auf Betreiben von Klostersuperior Josef Eisenbart zusammen mit dem Innenministerium. Am Mittwoch 15. Juni 1870, \u201edem Tag vor dem Fronleichnamsfest\u201c, wie der damalige Pfarrchronikschreiber Pfarrer Franz Josef Schwitthelm aufzeichnete, fuhr der erste Eisenbahnzug mit Halt in Untermarchtal die Strecke Ehingen \u2013 Riedlingen. Am 19. M\u00e4rz 1871, dem Josefstag, pflanzte und weihte Pfarrer F.J. Schwitthelm die 3 Friedenslinden an der Stra\u00dfe nach Munderkingen. Gleichzeitig an diesem Tag wurden die \u201eKriegshelden von Belfort\u201c und weitere Kriegshelden 1870-71 aus dem Feldzug gegen Frankreich bei ihrer R\u00fcckkehr empfangen. 1875 Fahnweihe des Kriegerbundes. Anmerkung: Diese Fahne wurde heuer im Jahre 2017 nach langen Jahren der Vermisstheit wiedergefunden und wird jetzt restauriert. \r\n1886, 10. Oktober: Kaufmann Franz Josef Linder aus Rottweil kauft das Schloss St. Agnes und \u00fcbergibt es den Vinzentinerinnen des Ordens wo seine Tochter Josefine eingetreten war. Diese wird 1893 Generaloberin mit dem Namen Margarita der Untermarchtaler Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul.\r\n1891 verlegen die Vinzentinerinnen von Schw\u00e4bisch Gm\u00fcnd ihr Mutterhaus nach Untermarchtal. Im gleichen Jahr 1991: Ortspfarrer Leonhard Strahl feiert sein 25j\u00e4hriges Priesterjubil\u00e4um und erh\u00e4lt von Papst Leo XIII. ein Gl\u00fcckwunsch-Telegramm. 1892 wird im Klostergeb\u00e4uden St. Paul die erste Postagentur eingerichtet und am 4. November 1895 besucht K\u00f6nigin Charlotte von W\u00fcrttemberg das Kloster zur Visitation und das Dorf Untermarchtal dabei auch Einkehr in den Gastwirtschaften \u201eHirsch\u201c und \u201eAdler\u201c. 1898 wird ein neues Schul- und Rathaus gebaut und ebenso eine neue Stahlfachbr\u00fccke \u00fcber die Donau. Baumeister ist Oberamtsbaumeister Josef Buck aus Ehingen.\r\n1903 Wasserleitungsbaubeginn im ganzen Dorf und Baubeginn der Geb\u00e4ude von \u201eMaria Hilf\u201c des Klosters. 1912 wird elektrisches Licht im Dorf installiert. 1914-18; der \u201eGro\u00dfe Krieg\u201c w\u00fctet in Mitteleuropa.\r\n1917: Pfarrer Felix Stiegele, geboren in Mochental, wird zum Ortspfarrer investiert. Er wird dieses Pfarramt bis zu seinem Tode im Jahre 1951 begleiten. Er war Zentrums-Landessekret\u00e4r, Landtags- und Reichstagsabgeordneter. 1922 erbaut B\u00fcrgermeister Albert Gro\u00dfmann mit 2 weiteren Unternehmern das Kalkwerk und dies wird bis zur Still-Legung 1939 betrieben. 1926 wird B\u00fcrgermeister Albert Gro\u00dfmann zum Ehrenb\u00fcrger erhoben. 1929: Die Geschwister Bernhard, Juliane und Anna Fa\u00dfnacht wandern nach Ohio\/USA aus. Auch das Pflegekind Anna Schmid (Ordensschwester Maria Maura). Sie geht nach Kolumbien. Alle 4 sind in der Familie von K\u00fcfermeister Benedikt Fa\u00dfnacht aufgewachsen. \r\n1930: Der Gesangverein \u201eLiederkranz\u201c Untermarchtal wird gegr\u00fcndet. 1932 wird das neu geschaffene Kriegerdenkmal auf dem Dorffriedhof eingeweiht.Der Ortsteil mit dem Weiler Algershofen samt dessen Markung l\u00f6st sich 1933 von der Gemeinde Untermarchtal ab und geh\u00f6rt dann fortan zu Munderkingen. 1939 bis 1945: 6 Jahre 2. Weltkrieg \u00fcber Deutschland. 1945, am 23. April wird die Ortsdonaubr\u00fccke von deutschen Pionieren gesprengt. Aufbau im Sommer 1945 einer Notbr\u00fccke. \r\n1949 und 1950: Josef Ziegler und Karl Gro\u00df aus Untermarchtal werden zu Priester geweiht. Helmut Winter wird 1949 zum B\u00fcrgermeister gew\u00e4hlt bis 1967. Sein Nachfolger ab 1967 ist Gebhard Hepp bis 1993. Bis 1952 h\u00e4lt die Donau-Holznotbr\u00fccke und weicht dann einem Neubau der im Oktober 1952 dem Verkehr \u00fcbergeben wird. Gleichzeitig wird 500 Meter Donaustrom-Aufw\u00e4rts ein neues Donauviadukt mit 375 Meter L\u00e4nge erbaut. Dieser Br\u00fcckenbau gilt dann einige Zeit als l\u00e4ngste Spannbetonbr\u00fccke Europas. Feierliche weltliche und kirchliche Einweihung und \u00dcbergabe am 20. November 1953. Am Pfingstmontag 1954: Weihe von 3 neuen Glocken f\u00fcr die Pfarrkirche St. Andreas durch den Ehinger Dekan Eith und Ortspfarrer Erwin Scherrmann. \r\nIm Januar 1955 Brand im Schul-und Rathaus. Das Geb\u00e4ude ist zun\u00e4chst unbrauchbar, wird dann aber zum Rathaus mit Wohnungen umgebaut. Oberlehrer Franz Sugg kann mit seiner Familie in dieser Not eine vom Kloster Untermarchtal zur Verf\u00fcgung gestellte Wohnung beziehen. Schulhausneubau mit Lehrer-Wohnhaus im Wassert\u00e4le. Einweihung und \u00dcbergabe im Oktober 1956. In diesem Jahr erste Neubau-Wohnansiedlung im Wassert\u00e4le. 1958 veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Untermarchtal zum 75j\u00e4hrigen Bestehen ein Kreisfeuerwehrfest. 1. Kommandant war Hans Assfalg. Das neugestaltete und erweiterte Kriegerdenkmal auf dem Dorffriedhof erf\u00e4hrt neue Weihe im Jahre 1958. Der Liederkranz Untermarchtal feiert 1960 sein 30j\u00e4hriges Bestehen,weiht seine neue Fahne ein und ist Veranstalter eines Gaus\u00e4ngertreffen.\r\n1963\/64 wird eine neue Ortswasserversorgung mit neuem Hochbeh\u00e4lter bei G\u00fctelhofen und neuer Wasserfassung im Donautal bei den \u201eUnteren Wiesen\u201c erstellt. \r\n1970 wird der Grundstein f\u00fcr eine neue Klosterkirche St. Vinzenz gelegt. Weihe dieser modernen Kirche 1972 durch Bischof Karl Josef Leiprecht. Klostersuperior ist Georg Mack und Generaloberin des Ordens ist Schwester Engelharda Hager. 1971 begeht der Sortverein Untermarchtal sein 25j\u00e4hriges Bestehen und kann im Juli 1975 sein neues Sportheim im Gewann \u201eDornen\u201c beim Sportplatz einweihen. 1978 schafft die Gemeinde f\u00fcr die Feuerwehr ein L\u00f6schfahrzeug LF 8 an. 1. Kommandant der Wehr ist Hans Freudenreich. Der Liederkranz Untermarchtal feiert 1979 mit einem Gaus\u00e4ngertreffen sein 50j\u00e4hriges Gr\u00fcndungsjubil\u00e4um. Im Februar 1980: Gro\u00dfes Hochwasser der Donau. Neupriester J\u00fcrgen (Klaus) Wolter aus Untermarchtal feiert hier Primiz. \r\nDas Kloster Untermarchtal veranstaltet am Dreifaltigkeitssonntag 1981 den ersten Jugendtag mit Sternwallfahrt nach Untermarchtal. 3500 Jugendliche nehmen daran teil. Im folgendem Jahr 1982 ist beim zweiten Jugendtag Mutter Teresa unter den Jugendlichen der gro\u00dfen Veranstaltung. 1982 Erschlie\u00dfung zu Bauansiedlung im Gewann \u201eSteige\u201c und \u201eLerchenfeld\u201c.\r\n1983 wird der neue Sportplatz als Kernst\u00fcck der Sportanlage \u201eDornen\u201c den Sportlern \u00fcbergeben und eingeweiht. 1985: Pfarrer Josef Hagel verl\u00e4\u00dft als letzter Pfarrer die Gemeinde. 1990 wird das ehemalige Kalkwerk zum Technik-Museum erkl\u00e4rt und die Ortsgruppe Untermarchtal des \u201eSchw\u00e4bischen Heimatbund\u201c wird k\u00fcnftig die Anlage betreuen und pflegen. \r\n1993 ist Baubeginn f\u00fcr die neue Gemeindehalle unter B\u00fcrgermeister Alfons Ziegler im Wassert\u00e4le-Grund und im Januar 1995 wird die gro\u00dfe, neue Halle durch Ortspfarrer J\u00fcrgen Dolderer geweiht und ihrer Bestimmung \u00fcbergeben. Neuer Klostersuperior wird 2002 Edgar Briemle, sein Vorg\u00e4nger war Berthold Wagner.\r\nIm Jahr 2002 kann die Freiwillige Feuerwehr ihr 125j\u00e4hriges Bestehen feiern. 1. Kommandant ist Eugen Wilhelm. Im Oktober 2006 wird der neue Hochbeh\u00e4lter der Bussen-Wasserversorgung in der N\u00e4he des Soldatenfriedhofes f\u00fcr die Gemeinden Ober- und Untermarchtal in Betrieb genommen, 1200 Kubikmeter fasst der neue Beh\u00e4lter. Dies war ein wichtiger Schritt f\u00fcr die Versorgung mit gutem Trinkwasser. \r\nIn den Jahren 2007 und 2008 wurde die Ortsdonaubr\u00fccke neu gebaut. Im Jahre 2008 besteht die Freiwillige Feuerwehr Untermarchtal seit 125 Jahre und beginnt 2009 mit dem Bau eines neuen Feuerwehrger\u00e4tehauses in der Bergstra\u00dfe. Dann 2011 \u00dcbergabe und Einweihung des neuen Feuerwehrger\u00e4tehauses. Ende 2011 Baubeginn durch mehrere Firmen f\u00fcr ein neues Donauviadukt neben dem bestehenden alten Viadukt von 1953. Die Firma Matth\u00e4us Schmid aus Baltringen ist f\u00fcr den Br\u00fcckenbau im Takt-Herstellungsverfahren verantwortlich. Im Jahr 2012 stellt die Feuerwehr ihr neues, gro\u00dfes L\u00f6schfahrzeug LF 10\/6 in Dienst und das Fahrzeug erh\u00e4lt die Weihe von Pr\u00e4lat Franz Glaser.\r\nAm 30. Oktober 2013 Verkehrs\u00fcbergabe des neuen Donauviadukt mit einer L\u00e4nge von 362,50 Meter nach einer Bauzeit von 716 Tagen.\r\n2014 wird der Generationenpark \u201eEden\u201c von Kloster und Gemeinde Untermarchtal er\u00f6ffnet und eingeweiht und am 18. Juli 2014 erf\u00e4hrt das neue Donauviadukt seinen Gesamtabschluss unter Anwesenheit des Baden-W\u00fcrttembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann und Staatssekret\u00e4rin Dorothee B\u00e4r vom Berliner Bundesverkehrsministerium. Der R\u00fcckbau des alten Donauviadukt von 1953 t\u00e4tigt die Firma Max Wild aus Berkheim Kreis Biberach\/R. Schwester Elisabeth Halbmann tritt 2015 als Nachfolgerin von Schwester Lintrud Funk das Amt der Generaloberin der Untermarchtaler Vinzentinerinnen an. Wolfgang Merkle wird als neuer Feuerwehrkommandant gew\u00e4hlt. Sein Vorg\u00e4nger Eugen Wilhelm wird Ehrenkommandant. \r\nIm Januar 2016 wird Bernhard Ritzler als B\u00fcrgermeister in seine zweite Amtsperiode eingesetzt.\r\n2017: 10. September: Gianfranco Loi wird neuer Pfarrer in der Seelsorgeeinheit \u201eMarchtal\u201c wozu auch die Pfarrei St. Andreas Untermarchtal geh\u00f6rt.\r\n\r\nAbschlie\u00dfend m\u00f6chte der Verfasser der Geschichtsschreibung \u201e750 Jahre Dorf Untermarchtal\u201c \u00fcber die \u201egute alte Zeit\u201c, wie es viele unserer Zeitgenossen vermuten, folgendes hinzuf\u00fcgen:\r\nBei genauerem Studium und Vergleich zur heutigen Zeit ist es ein gedankenloses Geschw\u00e4tz, wenn die heutige pers\u00f6nliche Freiheit, die allgemeine Schulbildung und der gute Lebensstandard zugrunde gelegt wird um diese vergangenen Jahrhunderte ins gerechte Licht zu setzen. Einstige Leibeigenschaft, kein Lesen und Schreiben k\u00f6nnen, Krankheiten nicht behandeln k\u00f6nnen, Zw\u00e4nge in Gesellschaft und Familie ertragen. Das ist wirklich keine \u201egute alte Zeit\u201c gewesen. Die geschichtlichen Aufzeichnungen berichten meist nur von Regierenden, nicht von den Regierten. Wie es fr\u00fcher dem kleinen Mann erging, wird allzu leicht \u00fcbersehen. Aber es ist sicher, da\u00df er im Vergleich zu heute, in Armut und Unfreiheit lebte und wir heute auf den gro\u00dfen wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt stolz sein d\u00fcrfen!\r\n\r\nQuellen zum obigen Bericht \u201e750 Jahre Dorf Untermarchtal\u201c: Heimatgeschichte eines schw\u00e4bischen Dorf. Geschichte des Klosters Obermarchtal. Staatsarchiv Sigmaringen. Stadtarchive Ehingen und Biberach\/Ri\u00df. Oberamtsbeschreibung Ehingen von 1826. Presseberichte Schw\u00e4bische Zeitung und Ehinger Tagblatt. Festb\u00fccher vom Liederkranz Untermarchtal und Sportverein Untermarchtal. Kunstwanderungen durch Oberschwaben. Archiv des Klosters Untermarchtal. Pfarrchronik Untermarchtal.<\/p>\r\n\r\n<p>Verfasser: Hermann Josef Illenberger, Untermarchtal<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dorf und Gemeinde Untermarchtal von 1267 \u2013 2017 \u2013 Ein geschichtlich-historischer R\u00fcckblick Untermarchtal (hi) Die fundierte Geschichte des Ortes, seine Lage und die Herkunft des Ortsnamens dienen zun\u00e4chst mit erforderlichen Erkl\u00e4rungen zur \u00dcbersicht einer \u00fcber mehrere Jahrhunderte andauernden Ortsgeschichte. Untermarchtal liegt, gemessen am Wasserspiegel der Donau im Schnitt 507 Meter in Meeresh\u00f6he und Normalnull. 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